Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Bundeshilfe zum Schutz von Unternehmen und Arbeitsplätzen

Die Maßnahmen zur Eindämmung von Covid-19 stellen die Wirtschaft vor erhebliche Probleme. Renommierte Unternehmen geraten unverschuldet in Liquiditätsengpässe, die Folgen sind Kurzarbeit, der Verlust von Arbeitsplätzen und die Notwendigkeit zur Neuausrichtung von Geschäftsmodellen. Als Initiative dagegen hat die Bundesregierung einen Wirtschaftsstabilisierungsfonds eingerichtet, der zunächst bis Ende 2021 bestehen soll.

Ziel des Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Hilfe für große und renommierte Betriebe

Der Rettungsschirm ist vor allem für große und bisher solvente Unternehmen gedacht, die durch die Corona-Krise ohne eigenes Verschulden mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen haben. Ziel des Wirtschaftsstabilisierungsfonds ist es, Betriebe zu unterstützen, die für die Infrastruktur der Wirtschaft wichtig sind. Auf diese Weise sollen die betreffenden Unternehmen wettbewerbsfähig und Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Umfang des Wirtschaftsstabilisierungsfonds

Die Maßnahmen der Bundesregierung

Es werden insgesamt bis zu 600 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt. Diese teilen sich auf die Bereiche Refinanzierung, Rekapitalisierung und Refinanzierung der KfW-Sonderprogramme auf.

Zuwendungen für Unternehmen

Zuwendungen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds erhalten Unternehmen ab einer festgelegten Bilanzsumme, Mitarbeiterzahl und einem vorgegebenen Jahresumsatz.

Unternehmen, die die Kriterien nicht erfüllen, jedoch essenziell für die kritische Infrastruktur Deutschlands sind, können gegebenenfalls auch von den geplanten Maßnahmen profitieren. Dies wird im Einzelfall geprüft. Das Maßnahmenpaket ist zunächst bis Ende 2021 in Kraft.


Weitere Informationen für

Privatkunden

Firmen- und Gewerbekunden


Raiffeisen Bau- und Warencenter - Baustoffe, Waren, Getränke, Lebensmittel - Online-Shop & kostenloser Versand


Hinweis auf Beratung: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung durch die zuständigen Stellen nicht ersetzen.