3. BAD TÖLZER ERBRECHTSTAGE 2019

Montag, 21. und Dienstag, 22. Oktober 2019

Präsentiert von Ihrer Raiffeisenbank im Oberland eG in Zusammenarbeit mit den Steuerberatern Mentel & Mentel GmbH und der Stadt Bad Tölz

Kurhaus der Stadt Bad Tölz
Ludwigstraße 25
83646 Bad Tölz

Beginn jeweils ab 18:30 Uhr

Eintritt frei - um Anmeldung wird gebeten.


Kurhaus der Stadt Bad Tölz, Ludwigstraße 25, 83646 Bad Tölz, Beginn 18:30 Uhr, EINTRITT FREI!

Montag, 21. Oktober 2019

Grußwort | 18:30 Uhr

Manfred Gasteiger, stv. Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenbank im Oberland eG

Testament und Erbfolge | 18:45 Uhr

Referent: Franz Mentel, Mentel & Mentel Steuerberatungsgesellschaft

Aus seiner langjährigen beruflichen Praxis als Steuerberater erläutert Franz Mentel, was passiert, wenn ein Erblasser kein Testament hat und wie dann die gesetzliche Erbfolge eingreift. Zudem werden die Begriffe der (modifizierten) Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung, Gütergemeinschaft und Pflichtteilsrecht geklärt. Sie erfahren auch, welche Details bei der Abfassung eines Testaments zu beachten sind und welche Vor- und Nachteile sich aus Einzel-, gemeinschaftlichem, notariellem Testament und Erbvertrag ergeben können.

Erbe und Bank | 19:30 Uhr

Referent: Kurt Dirschl, Raiffeisenbank im Oberland eG

Im Todesfall ist vieles zu regeln, obwohl man in dieser Zeit den Kopf dafür eher weniger frei hat. In der Praxis stellen sich für Ehepartner, aber auch für andere Familienangehörige oder mögliche Erben immer wieder viele Fragen.

  • Wen kann und muss ich eigentlich ansprechen?
  • Welche Unterlagen brauche ich im Kontakt mit der Bank?
  • Finanzen waren nie mein Thema, wer kann mir helfen?

Der Vortrag soll Sie darüber informieren, was im Kontakt zu ihrer Bank wichtig ist und pragmatische Ansätze liefern, die den Hinterbliebenen Sicherheit geben können.

Der richtige Umgang mit dem Nachlassgericht | 20:00 Uhr

Referentinnen: Marion Graf und Antje Kimpflinger | Dipl.-Rechtspflegerinnnen

  • Wann ist ein Testament sinnvoll?
  • Wie testiere ich richtig?
  • Macht es Sinn, ein Testament in amtliche Verwahrung zu geben?
  • Welche Schwierigkeiten können in einem Nachlassverfahren auftreten?

Dienstag, 22. Oktober 2019

Digitales Erbe | 18:30 Uhr

Referent: Armin Fimberger | Geschäftsführer Fa. Digitales Erbe Fimberger

In der Praxis wissen selbst die Angehörigen nicht, was ein Mensch im Netz tut.
Schwierig wird es erst, wenn dieser Mensch stirbt. Seine Angehörigen und Erben stehen dann vor der Aufgabe, neben dem weltlichen auch das digitale Erbe abzuwickeln.

Notfallkoffer: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testamentsvollstreckung | 19:00 Uhr

Referent: Franz Mentel | Mentel & Mentel Steuerberatungsgesellschaft

Aus Altersgründen, durch Unfall oder Krankheit kann man plötzlich nicht mehr klar denken.

Franz Mentel erklärt, welche wirtschaftlichen Nachteile drohen, wenn man selbst nicht mehr handlungsfähig ist und wie man hier vorsorgen kann. Er zeigt auf, wann eine Testamentsvollstreckung sinnvoll ist und berichtet von seinen Erfahrungen zahlreicher durchgeführter Testamentsvollstreckungen.

Patientenverfügung: Für den Ernstfall gerüstet sein | 20:00 Uhr

Referent: Prof. Dr. med. Rüdiger Ilg

Ob Unfall, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Plötzlich hat der Betroffene sein Schicksal nicht mehr selbst in der Hand. Warum ist eine Patientenverfügung so wichtig, weshalb ist eine Vorsorgevollmacht eine sinnvolle Ergänzung und was gilt es für Patienten und Angehörige zu beachten?


Die Dozenten stellen sich vor.

Franz Mentel

legte 1981 mit Abschluss seines BWL Studiums den Grundstein seines beruflichen Werdegangs.

1985 folgte die Steuerberaterprüfung und der Eintritt in die Mentel & Mentel Steuerberatungsgesellschaft in Lenggries.

Es folgten die Bestellungen zum Wirtschaftsprüfer (1987), sowie zum zertifizierten Testamentsvollstrecker (AGT) in 2012.

Kurt Dirschl

ist im Bereich des Private Banking der Raiffeisenbank im Oberland eG tätig.

Der Bankbetriebswirt und zertifizierte Estate Planner berät, unterstützt und begleitet vermögende Privat- und Firmenkunden in der Planung ihrer finanziellen Angelegenheiten. Neben den klassischen Themen Anlagestrategie und Vermögensoptimierung spielt auch die generationenübergreifende und nachhaltige Absicherung eine wichtige Rolle in der Kundenbetreuung.

Dozent an der Akademie Bayerischer Genossenschaften.

Monika Graf

Dipl.- Rechtspflegerin im Nachlass- und Betreuungsgericht und Gruppenleiterin Nachlass-/Betreuungsgericht.

Seit Dezember 1994 als Rechtspflegerin beim Amtsgericht München, ab Januar 1999 als Rechtspflegerin beim Amtsgericht Wolfratshausen tätig.

Antje Kimpflinger

2003 Prüfung zur Rechtspflegerin FH.

Seit Dezember 2013 in der Nachlassabteilung des Amtsgerichts Wolfratshausen tätig.

Seit Januar 2017 Bearbeitung von Betreuungssachen.

Armin Fimberger

Diplom Informatiker und zert.,
TÜV-geprüfter Datenschutz- und Sicherheitsexperte.


Ist seit 2013 Gründer und Inhaber der Firma Digitales Erbe Fimberger in München. Die Firma bietet erfolgreich das Thema Vorsorge und Nachsorge rund um den digitalen Nachlass und Datenschutz in der ganzen DACH-Region an.

Er ist LMU-Mentor, u.a. Dozent für die Hanns-Seidel-Stiftung, MVHS und VHS. Seit 2018 registrierter Berater des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Prof. Dr. med. Rüdiger Ilg

ist seit April 2014 Chefarzt der Abteilung für Neurologie und Neurologische Frührehabilitation der Asklepios Stadtklinik Bad Tölz und des Gesundheitszentrums für Neurologische Rehabilitation.

Er ist Lehrbeauftragter und Wissenschaftler am Klinikum rechts der Isar der TU München, wo er eine Arbeitsgruppe zur Erforschung der neuralen Ursachen von Bewusstseinsstörungen leitet.