1. BAD TÖLZER ERBRECHTSTAGE 2017

Dienstag, 14. und Mittwoch, 15. November 2017

Präsentiert von Ihrer Raiffeisenbank im Oberland eG in Zusammenarbeit mit den Steuerberatern Mentel & Mentel GmbH und der Stadt Bad Tölz

Kurhaus der Stadt Bad Tölz
Ludwigstraße 25
83646 Bad Tölz

Beginn jeweils ab 18.30 Uhr

EINTRITT FREI!


Kurhaus der Stadt Bad Tölz, Ludwigstraße 25, 83646 Bad Tölz, Beginn 18:30 Uhr, EINTRITT FREI!

Dienstag, 14. November 2017

Grußwort | 18:30 Uhr

Josef Janker, 1. Bürgermeister der Stadt Bad Tölz

Testament und Erbfolge | 18:45 Uhr

Referent: Franz Mentel, Mentel & Mentel Steuerberatungsgesellschaft

Aus seiner langjährigen beruflichen Praxis als Steuerberater erläutert Franz Mentel, was passiert, wenn ein Erblasser kein Testament hat und wie dann die gesetzliche Erbfolge eingreift. Zudem werden die Begriffe der (modifizierten) Zugewinngemeinschaft, Gütertrennung, Gütergemeinschaft und Pflichtteilsrecht geklärt. Sie erfahren auch, welche Details bei der Abfassung eines Testaments zu beachten sind und welche Vor- und Nachteile sich aus Einzel-, gemeinschaftlichem, notariellem Testament und Erbvertrag ergeben können.

Erbe und Bank | 19:30 Uhr

Referent: Andreas Schmidpeter, Raiffeisenbank im Oberland eG

Im Todesfall ist vieles zu regeln, obwohl man in dieser Zeit den Kopf dafür eher weniger frei hat. In der Praxis stellen sich für Ehepartner, aber auch für andere Familienangehörige oder mögliche Erben immer wieder viele Fragen. Wen kann und muss ich eigentlich ansprechen? Welche Unterlagen brauche ich im Kontakt mit der Bank? Finanzen waren nie mein Thema, wer kann mir helfen? Der Vortrag soll Sie darüber informieren, was im Kontakt zu ihrer Bank wichtig ist und pragmatische Ansätze liefern, die den Hinterbliebenen Sicherheit geben können.

Erbschaftssteuerreform 2016: Neue Regeln für Firmenerben | 20:00 Uhr

Referent: Michael Greck, Mentel & Mentel Steuerberatungsgesellschaft

Mit den wesentlichen Änderungen der Erbschaftssteuerreform aus 2016 betraut, erklärt Steuerberater Michael Greck die Unterschiede von begünstigtem Betriebs- und nicht begünstigtem Verwaltungsvermögen. Erläutert werden auch Regel- und Optionsverschonungsmodelle, Verschonungsbedarfsprüfung, Vergünstigungen für Familienunternehmen. Sie bekommen einen Überblick darüber, wie Firmen für die Erbschaftssteuer bewertet werden. Mögliche Handlungsempfehlungen vom Referenten runden das Thema schließlich ab.

Mittwoch, 15. November 2017

Notfallkoffer: Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testamentsvollstreckung | 18:30 Uhr

Referent: Franz Mentel, Mentel & Mentel Steuerberatungsgesellschaft

Unfälle oder schwere Krankheiten können jeden treffen. Franz Mentel erklärt, welche wirtschaftlichen Nachteile in solchen Fällen drohen können und wie man hier vorsorgen kann. Aufgezeigt werden Vor- und Nachteile von Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung, gefolgt von einer Darstellung möglicher Fehler und Fallstricke bei der Patientenverfügung. Der Referent berichtet von seinen Erfahrungen als Testamentsvollstrecker zahlreich durchgeführter Fälle.

Die Stiftung

Referent: Christoph Beuter, DZ Privatbank

Stiftungen haben eine reiche und lange Tradition. In Bayern gibt es über 4.000 rechtsfähige Stiftungen (ohne kirchliche Stiftungen), jährlich ist seit dem Jahr 2000 ein durchschnittlicher Zuwachs von deutlich über 100 neuen Stiftungen zu verzeichnen. Stiftungen haben aber auch eine Sonderstellung im Zivil- und Steuerrecht. Welche Aspekte sind bei der Gründung einer Stiftung zu beachten? Was ist bei der Gestaltung des Stiftungsgeschäfts und der Satzung zu berücksichtigen? Wie verhält es sich mit der Gemeinnützigkeit? Der Vortrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte.

Erbschaftssteuer und Privatvermögen | 20:00

Referent: Franz Reiser, Mentel & Mentel Steuerberatungsgesellschaft

Der Lenggrieser Steuerberater gewährt einen Einblick in die Erbschafts- und Schenkungssteuer:

  • Welche Steuerklassen, Steuersätze und Freibeträge gibt es?
  • Wie errechnet man den Zugewinnausgleich und mindert damit die Steuerlast?

Mit anderen Worten: Wie kann Oma`s Häuschen ganz steuerfrei gestellt werden? Auch auf die 10-Jahresregel geht der Referent ein und erläutert, wie Vermögen bewertet werden kann. Ihnen wird erläutert, welche (legalen) Empfehlungen Ihnen ein Steuerberater mit auf den Weg geben kann.


Die Dozenten stellen sich vor.

Franz Mentel

legte 1981 mit Abschluss seines BWL Studiums den Grundstein seines beruflichen Werdegangs. 1985 folgte die Steuerberaterprüfung und der Eintritt in die Mentel & Mentel Steuerberatungsgesellschaft in Lenggries. Es folgten die Bestellungen zum Wirtschaftsprüfer (1987), sowie zum zertifizierten Testamentsvollstrecker (AGT) in 2012.

Michael Greck

absolvierte im Jahr 1994 ein betriebswirtschaftliches Diplom-Studium mit Fokus auf das Steuerrecht. Die Bestellung zum Steuerberater erfolgte im Jahr 2002. Seit diesem Jahr ist Michael Greck auch in der Steuerkanzlei Mentel & Mentel beschäftigt.

Franz Reiser

begann seine berufliche Laufbahn als Auszubildender zum Steuerfachangestellten 2003. Nach seinem Fachabitur 2007 und dem Bachelor-Studium 2011 stieg Franz Reiser schließlich bei Mentel & Mentel ein und schloss 2013 ein berufsbegleitendes Masterstudium ab. 2014 folgte schließlich die Bestellung zum Steuerberater.

Andreas Schmidpeter

ist im Bereich des Private Banking der Raiffeisenbank im Oberland eG tätig. Der Bankbetriebswirt und zertifizierte Vorsorgeberater berät, unterstützt und begleitet vermögende Privat- und Firmenkunden in der Planung ihrer finanziellen Angelegenheiten und ist Dozent der Akademie Bayerischer Genossenschaften.

Christoph Beuter

ist studierter Jurist und leitet unter anderem den Fachbereich Stiftungsmanagement der DZ Privatbank. Er berät seit über 10 Jahren Stifter und Stiftungen. Ehrenamtlich ist Christoph Beuter im Vorstand einer Stiftung aktiv.