Journalistenpreise der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Preisgelder insgesamt 20.000 Euro

Bewerben bis 30. April 2017

  • Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Preis zum Thema Wirtschaftliche Bildung1
  • Hermann-Schulze-Delitzsch-Preis zum Thema Verbraucherschutz1
  • Förderpreis für junge Journalisten zum Thema Digitalisierung1

Wirtschaftliches Wissen ist die Basis von Verbraucherschutz

Friedrich Wilhelm Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch sind die Pioniere des Genossenschaftswesens in Deutschland. Der Kern ihrer Idee ist, dass sich viele Kräfte zu einer großen Kraft vereinen. Damit sich Menschen aber zusammenschließen und gemeinsam wirtschaften können, müssen ihre wirtschaftliche Bildung und ›menschliche Einsicht‹ – wie Raiffeisen sie nannte – gefördert werden. Wissen war zu Lebzeiten von Raiffeisen und Schulze-Delitzsch die Basis für eine Verbesserung der teils prekären Lebensumstände während der Industrialisierung. Heute sind die Umstände andere. Gleichwohl bleibt die Kernthese richtig: Nur wer ökonomische Zusammenhänge erkennt, kann sich selbst ein Urteil bilden. Wirtschaftliches Wissen ist die Basis von Verbraucherschutz. Mit den Journalistenpreisen erinnern die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken an die zeitlosen Ideen ihrer Gründerväter.

"Damit sich Menschen aber zusammenschließen und gemeinsam wirtschaften können, müssen ihre wirtschaftliche Bildung und ›menschliche Einsicht‹ gefördert werden."

Wofür werden Preise vergeben?

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken würdigen seit 2012 herausragende publizistische Arbeiten aus Print, TV, Hörfunk oder Online-Medien.

Im Jahr 2017 werden diese Journalistenpreise ausgeschrieben:

  • Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Preis zum Thema wirtschaftliche Bildung (8.000 Euro),
  • Hermann-Schulze-Delitzsch-Preis zum Thema Verbraucherschutz (8.000 Euro),
  • Förderpreis für junge Journalisten zum Thema Digitalisierung (4.000 Euro).

Es werden Beiträge berücksichtigt, die im Jahr 2016 erschienen sind.

Wer kann sich bewerben ?

Für die Preise bewerben können sich Vertreter von Medienhäusern mit Sitz in Bayern, Korrespondenten von Medienhäusern mit Redaktionsbüros im Freistaat und freie Journalisten mit Wohnsitz oder Arbeitsplatz in Bayern. Darüber hinaus können Verleger, Chefredakteure sowie Ressortleiter Vorschläge einreichen. Der Förderpreis wird ausschließlich an Nachwuchsjournalisten vergeben. Voraussetzung dafür ist, dass sie sich zum Erscheinungszeitpunkt der eingereichten Arbeit in einer journalistischen Ausbildung (Volontariat, Journalistenschule, Universität) befunden haben. Auch Redakteure, deren journalistischer Ausbildungsabschluss noch nicht länger als zwei Jahre zurückliegt, können sich bewerben. Bitte reichen Sie als Nachweis eine Ausbildungsbestätigung beziehungsweise ein Abschlusszeugnis ein.

Wer entscheidet über die Preisträger?

Eine Fachjury bewertet die eingegangenen Bewerbungen und entscheidet über die Preisträger.

Wem schicke ich meine Bewerbung?

  1. Ausgelobt durch: Genossenschaftsverband Bayern e.V.,  Türkenstraße 22-24, 80333 München